Virtuelle private Netzwerke (VPNs) sind seit Jahrzehnten die bevorzugte Lösung für den sicheren Fernzugriff auf Banksysteme. Sie schaffen verschlüsselte Tunnel, über die Mitarbeiter, Lieferanten und Prüfer auf zentrale Bankanwendungen zugreifen können. Doch angesichts immer raffinierterer Cyberbedrohungen, zunehmender Kontrolle durch Aufsichtsbehörden und der Ausbreitung von Filialen in ländliche Gebiete wird immer deutlicher, dass VPNs für Regional- und Genossenschaftsbanken in Indien nicht mehr ausreichen.
Die Realität der Cybersicherheit für Banken
Die Zahlen sprechen für sich:
- In nur 10 Monaten des Jahres 2023 waren indische Banken 13 Millionen Cyberangriffen ausgesetzt, durchschnittlich 4,400 pro Tag.
- In den letzten fünf Jahren meldeten Banken 248 erfolgreiche Datenschutzverletzungen.
- Allein im ersten Halbjahr 2025 verhängte die RBI Strafen in Höhe von 15.63 Crore Rupien gegen Genossenschaftsbanken wegen Compliance-Verstößen, von denen viele auf schwache Cybersicherheitspraktiken zurückzuführen waren.
Der besorgniserregendste Faktor ist, dass die meisten dieser Vorfälle mit unbefugtem Zugriff in Verbindung standen. Mit ihrem flachen Netzwerkzugriffsmodell Traditionelle VPNs machen Banken sehr anfällig wenn auch nur ein einziger kompromittierter Zugangsdatenwert in die falschen Hände gerät.
Warum VPNs nicht mehr ausreichen
- Überprivilegierter Zugriff
VPNs wurden entwickelt, um eine breite Netzwerkkonnektivität zu gewährleisten. Nach der Anmeldung erhalten Benutzer häufig Zugriff auf Anwendungen und Systeme, die über ihre Rolle hinausgehen. Dieses „Alles-oder-Nichts“-Modell erhöht das Risiko von Insider-Bedrohungen und lateralen Bewegungen von Angreifern.
VPNs wurden entwickelt, um eine breite Netzwerkkonnektivität zu ermöglichen. Nach der Anmeldung erhalten Benutzer häufig übermäßigen Zugriff auf Anwendungen und Systeme, die über ihre Rollen hinausgehen.
- Mangelnde Granularität
Banken benötigen eine strenge Kontrolle darüber, wer auf welche Daten zugreift. VPNs können keine rollenbasierten oder kontextabhängigen Zugriffskontrollen erzwingen. Beispielsweise sollte ein externer Prüfer nur bestimmte Berichte einsehen und nicht durch das gesamte Netzwerk navigieren können.
- Betriebskomplexität
Die Bereitstellung und Wartung einer VPN-Infrastruktur in Hunderten von Filialen ist mühsam. Der Aufwand für die Verwaltung von Konfigurationen, Lizenzen und Updates belastet die ohnehin schon überlasteten IT-Teams in Regionalbanken zusätzlich.
- Schlechte Eignung für Hybrid- und Remote-Arbeit
Bankgeschäfte sind nicht mehr auf die Räumlichkeiten der Filialen beschränkt. Mitarbeiter, Lieferanten und Aufsichtsbehörden benötigen einen sicheren, aber reibungslosen Zugriff. VPNs verlangsamen die Konnektivität, insbesondere in ländlichen Gebieten mit geringer Bandbreite, und beeinträchtigen so die Produktivität.
- Audit- und Compliance-Lücken
VPNs verfügen nicht automatisch über integrierte Prüfprotokolle, Richtlinien zur geografischen Beschränkung oder kontinuierliche Überprüfung, was Compliance-Audits schwieriger und Strafen wahrscheinlicher macht.
Der Aufstieg von Zero Trust Network Access (ZTNA)
Zero Trust Network Access (ZTNA) behebt die Schwächen von VPNs durch die Philosophie „Niemals vertrauen, immer überprüfen“. Jeder Benutzer, jedes Gerät und jeder Kontext wird vor und während des Zugriffs kontinuierlich authentifiziert. Anstelle von breiten Tunneln gewährt ZTNA nur Zugriff auf die spezifische Anwendung oder den Dienst, für den ein Benutzer autorisiert ist – nicht mehr.
Für Regional- und Genossenschaftsbanken stellt dieser Wandel eine Wende dar:
- Durch den Zugriff mit den geringsten Berechtigungen wird sichergestellt, dass Mitarbeiter, Lieferanten und Prüfer nur das sehen, was für sie sichtbar ist.
- Integrierte Audit Trails unterstützen RBI-Inspektionen ohne manuellen Aufwand.
- Agentenlose Optionen ermöglichen eine schnelle Bereitstellung für verschiedene Benutzergruppen.
- Durch die Ausfallsicherheit in Umgebungen mit geringer Bandbreite wird sichergestellt, dass ländliche Zweigstellen ohne Verbindungsprobleme sicher bleiben.
Seqrite ZTNA: Maßgeschneidert für Banken
Im Gegensatz zu Generika ZTNA-Lösungen, Seqrite ZTNA wurde speziell für die indische Bankenlandschaft entwickelt. Es unterstützt verschiedene Anwendungen, darunter Kernbankensysteme, RDP, SSH, ERP und CRM, und lässt sich nahtlos in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren.
Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören:
- Die Unterstützung von Thick Clients, wie etwa Kernbanken- und ERP-Systemen, ist für Genossenschaftsbanken von entscheidender Bedeutung.
- Out-of-the-Box-SaaS-Support für moderne Bankanwendungen.
- Zentralisierte Richtlinienkontrolle zur Vereinfachung des Zugriffs zwischen Niederlassungen, Anbietern und Mitarbeitern.
Tatsächlich ersetzte eine Genossenschaftsbank in West-Maharashtra ihr veraltetes VPN durch Seqrite ZTNA reduzierte umgehend seine Sicherheitsrisiken. Durch die Implementierung detaillierter, identitätsbasierter Zugriffsrichtlinien erreichte die Bank eine sichere Filialvernetzung, vereinfachte Audits und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen unberechtigten Zugriff.
Der Weg nach vorn
Die RBI hat bereits erklärt, dass die Widerstandsfähigkeit der Cybersicherheit von Zero-Trust-Ansätzen abhängen wird. Genossenschafts- und Regionalbanken, die weiterhin auf veraltete VPNs setzen, setzen sich Cyberrisiken, regulatorischen Strafen und betrieblichen Ineffizienzen aus.
Durch den Wechsel von VPNs zu ZTNAkönnen Banken ihre sensiblen Daten schützen, ihre Filialen und ihre Remote-Mitarbeiter absichern und Angreifern immer einen Schritt voraus sein – und das alles bei gleichzeitiger Gewährleistung der Compliance.
Legacy-VPNs sind Relikte der Vergangenheit. Die Zukunft des sicheren Bankzugangs ist Zero Trust.
Sichern Sie die Kernsysteme Ihrer Bank mit Seqrite ZTNA, das für indische Genossenschafts- und Regionalbanken entwickelt wurde, um riskante VPNs durch identitätsbasierten Zugriff mit geringstmöglichen Berechtigungen zu ersetzen. Bleiben Sie konform, vereinfachen Sie Audits und sichern Sie jede Filiale mit Zero Trust.



