In dieser Situation möchte kein Netzwerkadministrator sein. Doch angesichts der Vielzahl an Angriffen heutzutage wird die Möglichkeit, in eine solche Situation zu geraten, immer wahrscheinlicher. Das letzte Jahr hat uns gezeigt, dass kein Unternehmen, ob groß oder klein, vor Cyberangriffen sicher ist. Böswillige Cyberkriminelle gehen immer raffinierter vor, ihre Taktiken werden immer raffinierter und fast täglich werden neue Varianten von Malware produziert.
Niemand möchte an ein solches Ergebnis denken, aber ein solcher Gedankengang ist nicht sehr klug. Cybersicherheit und Risikobewertung haben viele Gemeinsamkeiten, daher muss ein Netzwerkadministrator den schlimmsten Fall in Betracht ziehen und entsprechend planen. In diesem Fall besteht die schlimmste Möglichkeit darin, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Es gibt mittlerweile zahlreiche Tipps und Ratschläge, was in einer solchen Situation zu tun ist. Wichtig ist jedoch auch, was kein Frontalunterricht. zu tun. Viele scheinbar harmlose Dinge können tatsächlich viel dazu beitragen, eine schlechte Situation unwiederbringlich zu verschlimmern.
Keinen Incident-Response-Plan haben oder diesen nicht befolgen
Es versteht sich von selbst, dass jede Organisation über eine angemessene Incident-Reaktionsplan Vorkehrungen für den Fall eines Cyberangriffs müssen getroffen werden. Das Fehlen einer solchen Maßnahme ist ein sofortiges Warnsignal. Doch selbst wenn eine solche Maßnahme vorhanden ist, müssen Netzwerkadministratoren sicherstellen, dass diese ordnungsgemäß befolgt wird, ohne in Panik zu geraten.
Ein geeigneter Incident-Response-Plan muss Umfang und Ziele definieren, Ansprechpartner und Verantwortlichkeiten zuweisen, Notfallmaßnahmen einleiten, den Benachrichtigungsprozess und die Lösung des Vorfalls festlegen. Ein geeigneter Kommunikationsplan muss ebenfalls erstellt und im Falle eines Vorfalls strikt befolgt werden. Idealerweise sollte der Incident-Response-Plan nicht einfach so erstellt werden, sondern kontinuierlich an die sich ändernden Trends in der Cybersicherheit angepasst werden.
Die Schlussfolgerung ist einfach: Befolgen Sie den Vorfallreaktionsplan Ihres Unternehmens, um sicherzustellen, dass Sie bei einem Cybersicherheitsvorfall die richtigen Maßnahmen ergreifen.
Panik
Dieser Punkt kann nicht genug betont werden. Die erste Reaktion auf einen Cyberangriff auf ein Unternehmen ist Panik. Das IT-Team ist möglicherweise noch nie zuvor mit einer solchen Situation konfrontiert worden, und die natürliche Reaktion ist, Angst und Panik zu bekommen. Doch genau das ist die schlimmste Reaktion auf einen Cyberangriff. Tatsächlich ist es genau das, was die Täter – die Cyberkriminellen – wollen. Panik führt zu irrationalen Entscheidungen, die überstürzt, emotional und unlogisch sind. Diese können die Situation verschlimmern und es Cyberkriminellen ermöglichen, genau das zu tun, was sie wollen, z. B. mehr Ransomware zu verlangen, auf mehr Geräte zuzugreifen usw.
Der Versuch, den Angriff geheim zu halten
Für Netzwerkadministratoren besteht die Versuchung, den Vorfall zu vertuschen. Sie befürchten möglicherweise, dass ihr Arbeitsplatz gefährdet ist, wenn die Führungsebene eines Unternehmens von dem Vorfall erfährt. Kunden zu informieren, könnte sich zudem negativ auf den Ruf der Marke auswirken. Daher stellt sich die Frage: Warum sollte man es überhaupt jemandem mitteilen?
Nichts könnte gefährlicher sein. Idealerweise sollte dies im Incident Response Plan festgehalten sein, dennoch ist es wichtig, es zu wiederholen: Effiziente Kommunikation ist nach einem Cyberangriff unerlässlich. Ist eine Kommunikationskette etabliert, muss diese eingehalten werden, und jeder im Unternehmen muss über den Angriff informiert sein, um nicht versehentlich eine Aktion zu begehen, die die Situation verschlimmert.
Auch die Kunden müssen so schnell wie möglich informiert werden, damit sie wissen, wie ihre Daten missbraucht werden können, und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen können. Natürlich ist kein Unternehmen gerne Opfer eines Cyberangriffs, aber Netzwerkadministratoren können sich davon überzeugen, dass Transparenz bei einem unangenehmen Vorfall und dessen Umgang damit langfristig zu einem positiven Markenwert beitragen kann.
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Nicht sofort auf ein Backup umstellen
Es ist wichtig, dass ein Unternehmen sofort nach der Erkennung einer Sicherheitsverletzung auf ein Backup umsteigt. Jede Verzögerung kann schwerwiegende Folgen haben, selbst die Backup-Dateien können betroffen sein. Netzwerkadministratoren müssen dabei methodisch und sorgfältig vorgehen und auf das letzte bekannte, sichere Backup umsteigen. Dazu muss der genaue Zeitpunkt der Transaktion ermittelt werden.
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