Cybersicherheitsbedrohungen zwingen uns, bestimmte identitätsbasierte Terminologien zu überdenken. Personenbezogene Daten sind dabei wahrscheinlich eine der wichtigsten. Personenbezogene Daten (PII) sind alle wesentlichen Informationen oder Daten, die einer Behörde helfen können, die Identität der betreffenden Person direkt oder indirekt zu ermitteln. Es gibt jedoch zwei verschiedene Versionen dieser Terminologie mit jeweils eigener Bedeutung.
PII und die vorhandenen Kategorien verstehen
Personenbezogene Daten können alles sein, was eine Person anhand vorhandener Datensätze von einer anderen unterscheidet. PII lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: verknüpfte Informationen und verknüpfbare Informationen. Während erstere spezifische und direkte Daten beinhalten, ähneln verknüpfte Informationen eher einem Puzzleteil, das eine weitere Entität benötigt, um alle Details über den Benutzer preiszugeben. Letztere funktionieren am besten, wenn sie mit ähnlichen Datensätzen kombiniert werden und so ein vollständiges, benutzerorientiertes Bild ergeben.
Wie schützt man PII gemäß den DSGVO-Richtlinien?
Die Datenschutz-Grundverordnung tritt bald in Kraft und die meisten Unternehmen bereiten sich bereits darauf vor. Unternehmen müssen daher beim Umgang mit personenbezogenen Daten besonders vorsichtig sein, da Verstöße Strafen und Bußgelder nach sich ziehen können. Da sich die DSGVO-Richtlinien in erster Linie an die Europäische Union und die damit verbundenen Organisationen richten, liegt es in der Verantwortung der betroffenen Unternehmen, die Privatsphäre ihrer Kunden zu schützen.
Es muss verstanden werden, dass das zugrunde liegende Konzept der personenbezogenen Daten diese Sicherheitsherausforderungen überhaupt erst verursacht. Da Unternehmen über diese kundenspezifischen Erkenntnisse verfügen, liegt es in ihrer Verantwortung, diese zu schützen oder im Falle einer Gefährdung die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Spekulationen zufolge wird die DSGVO keine spezifischen Richtlinien zum Schutz personenbezogener Daten vorsehen, und Unternehmen müssen sich je nach Art ihrer Arbeit maßgeschneiderte Strategien überlegen. Die DSGVO konzentriert sich zunächst nur auf die Datenverwaltung, und wenn sich das betroffene Unternehmen nicht an die Regeln hält, hat dies Konsequenzen.
Mehr lesen: Bereiten Sie sich auf die DSGVO vor? Hier sind einige Sicherheitstipps, die Sie kennen sollten
- Schutz personenbezogener Daten
Während PII ein recht eigenständiger Begriff ist, decken personenbezogene Daten ein breiteres Themenfeld ab. Der erste Schritt zum Schutz von PII besteht darin, die mit personenbezogenen Datensätzen verbundenen Bedrohungen zu identifizieren und vollständig zu eliminieren. Unternehmen, die den geltenden Richtlinien unterliegen, müssen alle Aspekte des Datenschutzes abdecken, nicht nur die verknüpften und verknüpfbaren PII-spezifischen.
- Überprüfung der Benutzerrechte
Gemäß der DSGVO muss jeder Kunde Opt-in-Formulare unterzeichnen und darin Art, Beschaffenheit und Dauer der geschützten Informationen angeben. Die betroffenen Personen behalten jedoch die volle Kontrolle über die personenbezogenen Daten, auch wenn Unternehmen diese in Datenbanken speichern. Transparenz ist daher eine Voraussetzung für den Schutz personenbezogener Daten.
- Adressierung der Sicherheitsstruktur
Die Datenschutz-Grundverordnung definiert die Verantwortlichkeiten von Unternehmen neu. Ob Betroffener, Auftragsverarbeiter oder Verantwortlicher – jeder Aspekt muss berücksichtigt werden, um personenbezogene Daten bestmöglich zu schützen. Jedes Unternehmen muss daher den Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter anweisen, die Nutzerdaten und deren Verwendung zu protokollieren. Eine nachvollziehbare und dokumentierte Strategie ist eine hervorragende Methode zum Schutz sensibler und vertraulicher Datensätze.
- Melden von Datenschutzverletzungen
Es muss die Bereitstellung eines Datenschutzbeauftragten (DSB) vorgesehen werden, der die Daten bestmöglich schützen kann. Ein DSB sollte sich umgehend um eine gemeldete Datenschutzverletzung kümmern, sollten die personenbezogenen Daten auf die eine oder andere Weise kompromittiert werden. Die DSGVO bietet eine Frist von 72 Stunden für die Meldung einer Datenschutzverletzung gemäß Datenschutzgesetz (DSG). Sind die personenbezogenen Daten jedoch bereits verschlüsselt und die letzte Ebene nicht kompromittiert, besteht keine unmittelbare Meldepflicht.
Inferenz
Eine der besten Strategien zur Einhaltung der DSGVO besteht darin, sich stärker auf personenbezogene Daten zu konzentrieren. Obwohl die oben genannten Schritte hilfreich sein können, sollten Unternehmen auf zuverlässige Sicherheitsprodukte und Sicherheitsdienste von Anbietern wie Seqrite um die Anforderungen problemlos und organisiert zu erfüllen. Letztendlich ist die DSGVO für bestimmte Organisationen eher eine Chance, vertrauliche Datensätze zu überprüfen, den Aufbewahrungszeitraum zu analysieren und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Dies würde letztendlich die PII rationalisieren und insbesondere langfristig Vorteile für Kunden und Unternehmen bringen.
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