Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei unstrukturierten Daten um rohe und organisierte Daten, die nicht in vordefinierten Beziehungsstrukturen gespeichert werden können. Diese Art von Daten kann textlastig sein und beispielsweise in Form von E-Mails, PDFs oder Geschäftsplänen vorliegen. Unstrukturierte Daten unterscheiden sich jedoch von Datenbanken dadurch, dass sie Unregelmäßigkeiten aufweisen können, die eine Katalogisierung oder Speicherung in einem bestimmten Prozess nicht zulassen.
Aufgrund ihrer unorganisierten Natur können diese Daten für Unternehmen ein Problem darstellen, insbesondere im Zeitalter der Datenpannen. Unternehmen speichern viele unstrukturierte Daten – Schätzungen zufolge bis zu 80 % –, was eine enorme Datenmenge darstellt. Diese Daten können für Kriminelle oder Insider von enormem Wert sein. Hacker können diese Daten auf dem Schwarzmarkt zu hohen Preisen verkaufen und sie gleichzeitig für Ransomware-Bedrohungen nutzen.
Datenlecks
Denken Sie als CEO eines Unternehmens einmal kurz darüber nach, welche Daten Ihre Mitarbeiter täglich auf ihren Systemen erzeugen. Geschäftspläne, Wettbewerbsanalysen, SWOT-Analysen Ihrer eigenen Produkte, Kundenfeedback, Kundenprofile – das ist nur die Spitze des Eisbergs. Bedenken Sie außerdem: Wenn es keinen festgelegten Prozess für die Speicherung dieser Daten gibt, liegen sie einfach im System oder Netzwerk herum und sind dem Risiko von Infiltrationsversuchen ausgesetzt.
Schlimmer noch: Sollten die Daten abgegriffen werden, hat das Unternehmen aufgrund der unorganisierten und chaotischen Speicherstruktur keine Ahnung, woher sie stammen, wer sie veröffentlicht hat und wer über die Daten verfügt. Wird hingegen ein bestimmter Verschlüsselungsprozess angewendet, sind die Daten verschlüsselt und für Hacker absolut nutzlos.
Insider-Bedrohungen
Unstrukturierte Daten erhöhen das Risiko von Insider-Bedrohungen, die für die meisten Unternehmen ein großes, verstecktes Problem darstellen. Da die Daten nicht organisiert sind, haben interne Angreifer leichteren Zugriff auf die Daten, wissen, wie sie geschützt werden, kennen die Sicherheitslücken und haben genügend Zeit, ihre Pläne umzusetzen. Die Harvard Business Review schätzt, dass in den USA jährlich 80 Millionen (ja, richtig – Millionen) Insider-Angriffe stattfinden. Diese Zahl ist möglicherweise nicht einmal korrekt, da viele Angriffe nicht gemeldet werden.
Was können Unternehmen tun, um unstrukturierte Daten zu sichern? Einige Schritte dazu sind:
- Identifizieren Sie kritische unstrukturierte Informationsressourcen und geben Sie an, wann diese relevant sind. Dazu müssen Sie sich innerhalb der Organisation informieren, welche Ressourcen die meisten Informationen über das Unternehmen enthalten, und ein entsprechendes Register erstellen.
- Identifizieren Sie, welche Mitarbeiter über die wichtigsten kritischen unstrukturierten Daten verfügen. Meistens sind es die oberen 10 % einer Organisation, die über die wichtigsten Daten verfügen. Dies können die Führungsebene, Sekretärinnen, die Führungsebene usw. sein. Sobald diese Mitarbeiter identifiziert sind, kann ein maßgeschneidertes Sicherheitsprogramm erstellt werden, das weitaus effektiver ist als ein allgemeines Programm.
- Verwenden Sie Tools wie E-Mail-Monitoring oder Prävention vor Datenverlust (DLP) zur Überwachung von Daten und zur Kontrolle des Datenverkehrs. Unternehmen können dies berücksichtigen. SeqriteDie DLP-Lösungen von [Name des Unternehmens] bieten einen mehrschichtigen Ansatz für Datensicherheit.
- Informieren Sie Unternehmen auf allen Ebenen über die Gefahren unstrukturierter Daten und führen Sie Compliance-Programme durch. Mitarbeiter sollten sich der Gefahren bewusst sein, die durch einfache Tätigkeiten am Arbeitsplatz entstehen können, und entsprechend geschult werden. Compliance-Programme zeigen zudem, dass ein Unternehmen Probleme im Keim ersticken kann.
Kürzlich trat die wegweisende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union in Kraft. Sie legt strenge Regeln für die Datennutzung durch Unternehmen und Organisationen fest und sieht bei Nichteinhaltung empfindliche Strafen vor. Die DSGVO zwingt viele Organisationen, Datensicherheit ernster zu nehmen und umfassende Prozesse zur Sicherung unstrukturierter Daten zu implementieren. Organisationen können die Zusammenarbeit mit Sicherheitslösungsanbietern wie beispielsweise [Name des Anbieters einfügen] in Betracht ziehen. Seqrite um ihnen dabei zu helfen, die DSGVO-Konformität zu erreichen. Seqrite bietet Risikobewertungen gemäß DSGVO an und beinhaltet Lösungen wie Anti-Ransomware und Verschlüsselung, die Unternehmen bei der Einhaltung der Richtlinien unterstützen.
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