Bedrohungen der Cybersicherheit lauern überall.
Im Jahr 2015 wurde in WLAN-Routern in Hotels eine Sicherheitslücke entdeckt, die es Angreifern ermöglichte, Schadsoftware zu verbreiten und über das Netzwerk gesendete Daten zu überwachen und aufzuzeichnen. In den USA wird alle 53 Sekunden ein Laptop gestohlen. USB-Keylogger finden sich in Systemen, die auf PCs gespeichert sind.
Ehrlich gesagt: Es ist eine beängstigende Welt. Und diese Bedrohung wird noch dadurch verstärkt, dass wir uns in einem Jahrtausend der Fernarbeit befinden. Fast alle Organisationen müssen heutzutage Mitarbeiter akzeptieren, die aus der Ferne arbeiten. Ob es sich um Mitarbeiter handelt, die vor Ort eingesetzt werden, Mitarbeiter, die ein paar Tage von zu Hause aus arbeiten, oder Mitarbeiter, die sich täglich von zu Hause aus einloggen – Remote- und mobile Teams sind Alltag und bringen für die jeweiligen IT-Teams ganz eigene Herausforderungen mit sich.
Hier sind die 5 wichtigsten IT-Tipps für Remote- und mobile Teams, um ihre Sicherheit zu gewährleisten:
- Kennwortsicherheit
Dieser Tipp ist in allen Cybersicherheitsdiskussionen immer wieder Thema, und zwar aus gutem Grund: Er ist wichtig. Besonders für Remote-Teams, die außerhalb des Unternehmensnetzwerks arbeiten, ist ein sicheres Passwort der beste Schutz vor jeder Bedrohung. Remote-Teams müssen daher sichere, schwer zu knackende Passwörter mit idealerweise unterschiedlichen Zeichen und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden. Sie dürfen diese Passwörter außerdem nicht weitergeben, nirgendwo aufschreiben und regelmäßig ändern.
- Halten Sie Geräte auf dem neuesten Stand
In einer normalen Büroumgebung legt das IT-Sicherheitsteam Richtlinien fest, um sicherzustellen, dass seine Systeme mit den neuesten Patches und Updates für Browser, Betriebssystem usw. aktualisiert werden. Für Teams, die remote und möglicherweise mit ihren eigenen Geräten arbeiten, ist dies jedoch ebenfalls ein unverzichtbarer Punkt. Wenn auf einem Gerät, sei es privat oder privat, dienstliche Arbeiten durchgeführt werden, muss die Unternehmensrichtlinie vorschreiben, dass es mit den neuesten Patches aktualisiert wird. Nicht aktualisierte Geräte sind ein sicheres Rezept für eine Katastrophe und können von Cyberkriminellen leicht zum Diebstahl dienstlicher Daten ausgenutzt werden.
- Nutzung öffentlicher Systeme und WLAN
Manchmal arbeiten Remote-Mitarbeiter in Cafés oder Restaurants. Mitarbeiter nutzen sogar das WLAN des Flughafens, wenn sie dienstlich unterwegs sind. Das mag zwar praktisch sein, birgt aber auch große Gefahren. Öffentliche WLANs erfüllen oft nicht die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen und sind daher sehr anfällig für Hackerangriffe. Kriminelle können Daten aufzeichnen und stehlen.
Derselbe Rat sollte auch für öffentliche Systeme befolgt werden. Diese verfügen oft nur über rudimentäre Sicherheitssysteme, nicht einmal über eine Antivirenlösung, und sollten daher niemals für offizielle Zwecke genutzt werden. Sie stellen sogar ein physisches Risiko dar, da Personen in der Nähe wichtige Informationen leicht einsehen und sogar fotografieren können.
- Verschlüsselung
Für Mitarbeiter im Homeoffice ist es stets ratsam, alle an das Unternehmensnetzwerk gesendeten Informationen zu verschlüsseln. Dies bietet eine zusätzliche Schutzebene und stellt sicher, dass Hacker die Daten selbst dann nicht ohne den Entschlüsselungsschlüssel nutzen können, wenn sie über eine Sicherheitslücke oder ein Blackhole Zugriff darauf erlangen. Seqrite Der Encryption Manager schützt Unternehmensdaten auf Endgeräten mit starken Verschlüsselungsalgorithmen.
- Verwalten und Durchsetzen einer Remote-Cybersicherheitsrichtlinie
Wenn in einem Unternehmen mehrere Teams remote arbeiten, können sie es sich nicht leisten, reaktiv zu sein. Daher muss für diese Teams eine geeignete Cybersicherheitsrichtlinie mit genauen Verhaltensregeln und wichtigen Anweisungen entwickelt und allen Mitarbeitern im Unternehmen kommuniziert werden. Noch wichtiger ist jedoch, dass diese Richtlinie strikt durchgesetzt wird, damit alle Mitarbeiter wissen, was von ihnen erwartet wird.
Da die Welt immer stärker vernetzt ist, wird die Zahl der Remote-Mitarbeiter weiter zunehmen, was zu mehr Problemen führt. Unternehmen, die die Grundlagen im Auge behalten und sicherstellen, dass alle auf dem gleichen Stand sind, können sich jedoch deutlich besser vor Cyberangriffen schützen.
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