Ein flüchtiger Blick auf die Cybersicherheitslandschaft im Jahr 2017 wirft einige der größten Namen ihrer jeweiligen Branchen auf. Von Von Uber über Yahoo und Equifax bis hin zu Indiens Zomato Und noch viel mehr: Selbst die größten Unternehmen der Welt schienen trotz ihres Ansehens und ihrer Finanzkraft nicht über die Mittel zu verfügen, sich gegen diese neue Bedrohung zu verteidigen.
Doch sollten Netzwerkadministratoren und Gründer von Startups oder anderen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sich darüber freuen? Sollten sie das Gefühl haben, dass Cyberkriminelle nur die Großen angreifen und sich nicht um andere, kleinere, unbedeutende Akteure kümmern?
Die Antwort ist klar: ein großes und klares Nein.
Aufwachen und die Gefahr erkennen
Netzwerkadministratoren sollten auch den anderen Aspekt berücksichtigen. Kriminellen ist es egal, wen sie angreifen, und KMU und Startups sind in den meisten Fällen ein leichteres und besseres Ziel. Zum einen verfügen kleinere Unternehmen nicht über die finanziellen Ressourcen eines Finanzriesen und investieren daher möglicherweise nicht so viel in Sicherheit. Das bedeutet, dass ihre Sicherheitsvorkehrungen für einen drohenden Angriff möglicherweise gering oder gar nicht vorhanden sind. Zum anderen sind kleinere Firmen viel verzweifelter – selbst ein kleiner Cyberangriff kann sie lahmlegen und vollständig auslöschen, was Angreifer gerne ausnutzen. Sie sind eher bereit, das Lösegeld zu zahlen als größere Unternehmen.
Aber sind sich kleinere Unternehmen der Tatsache bewusst, dass sie Ziele für Cyberangriffe sind? Es scheint nicht so – ein Umfrage Eine von der britischen Regierung und KPMG durchgeführte Umfrage unter 1,000 kleinen Unternehmen im Land förderte beunruhigende Statistiken zutage: Nur 23 % der kleinen Unternehmen hielten Cybersicherheit für ein vorrangiges Sicherheitsanliegen, während 29 % der Unternehmen, die noch nie einen Datendiebstahl erlebt hatten, befürchteten, ihr Ruf würde Schaden nehmen. Eine weitere beunruhigende Statistik geht aus dem Verizon Data Breach Investigations Report 2017 hervor: Mindestens 61 % der gehackten Branchen und Unternehmen arbeiteten mit einer kleineren Belegschaft, also nicht einmal 1,000 Mitarbeitern.
Ein finanzielles Risiko
Und falls KMU mehr Gründe brauchen als nur die Sicherheit ihres Unternehmens, gibt es für diejenigen, die in der Europäischen Union tätig sind, einen finanziellen: Ab dem 2018. Mai 25 tritt die Datenschutz-Grundverordnung in allen EU-Ländern in Kraft. Gemäß dieser Verordnung können Unternehmen, die gegen die Vorschriften verstoßen, je nach Verstoß mit einer Geldstrafe von bis zu 2–4 % ihres weltweiten Jahresumsatzes belegt werden. Kleine Unternehmen dürften von dieser Bestimmung am stärksten betroffen sein. Größere Unternehmen verfügen über enorme Budgets und können diese Geldstrafen möglicherweise überbrücken, kleine Unternehmen hingegen werden wahrscheinlich geschwächt. Und daher ist es äußerst wichtig, dass Gründer und Geschäftsführer kleiner Unternehmen diesem Problem durch die Einrichtung strenger Sicherheitsmaßnahmen begegnen.
Welche Schritte können kleine Unternehmen und Startups unternehmen, um effektive Cybersicherheit zu implementieren? Auch wenn KMU oft mit begrenzten Ressourcen zu kämpfen haben, ist es wichtig, umsichtige und intelligente Maßnahmen zu ergreifen. Einige Maßnahmen, die KMU ergreifen können, sind:
- Akzeptieren Sie das Risiko: Der erste Schritt ist Akzeptanz. Ein kleines Unternehmen oder Startup darf nicht denken, es sei nicht „wichtig genug“, um angegriffen zu werden. Der Punkt wurde bereits angesprochen, aber um es noch einmal zu wiederholen: Niemand ist sicher, und KMU sind möglicherweise einem höheren Risiko ausgesetzt. Indem ein kleines Unternehmen akzeptiert, dass auch sie einem Risiko ausgesetzt sind, macht es einen wichtigen ersten Schritt und öffnet sich für Lösungen.
- Risikoabschätzung: Der nächste Schritt für KMU ist eine fundierte Risikobewertung. Dies ist für kleine Unternehmen und Startups besonders wichtig, da sie so erkennen, welche Bereiche ihres Unternehmens dem größten Risiko ausgesetzt sind, und sich entsprechend vorbereiten können. Da Ressourcen deutlich sorgfältiger eingesetzt werden müssen, können kleine Unternehmen Pläne erstellen, um mehr Ressourcen in Bereiche mit höherem Risiko zu investieren.
- Mitarbeiter in Cybersicherheit schulen: Mit weniger Mitarbeitern können KMU tatsächlich in die Schulung ihrer Belegschaft investieren, was einen großen Beitrag zur Stärkung ihrer Abwehr leistet. Während größere Unternehmen mit einer größeren Belegschaft diesen Schritt möglicherweise schwierig finden, können KMU ihre Mitarbeiter über die Bedeutung sicherer Passwörter, Phishing-Betrug, Ransomware und Malware-Angriffe und deren Prävention schulen.
- Investieren Sie in leistungsstarke Endpunkt-Sicherheitslösungen: KMU müssen proaktiv handeln, bevor sie in eine Sicherheitslösung investieren. Dies ist jedoch keine Option, sondern eine Notwendigkeit. KMU müssen die ihnen zur Verfügung stehenden Optionen bewerten und die Lösung auswählen, die ihren Anforderungen am besten entspricht. Sie können Folgendes berücksichtigen: Seqrite Endpunktsicherheit (EPS) Lösung, die innovative Technologien wie Anti-Ransomware, Advanced DNA Scan, Verhaltenserkennungssystem und andere integriert.
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