Laut dem Gartner- Bericht „ Top 7 Security and Risk Trends 2019“ zählt das erneute Interesse an der Optimierung von Security Operation Centern (SOCs) zu den beiden wichtigsten neuen Trends des Jahres.
Die Entwicklung des Security Operations Center
Im Allgemeinen bezeichnet ein Security Operations Center die Informationssicherheitseinheit eines Unternehmens, die für die Überwachung der Sicherheitslage des Unternehmens verantwortlich ist. Laut Gartner-Bericht gibt es einen wachsenden Trend zum Aufbau oder zur Entwicklung von SOCs, die den Anforderungen der heutigen Zeit besser gerecht werden.
Bedrohungsprävention war in der Vergangenheit die wichtigste Aufgabe für Unternehmen. Doch die zunehmende Geschwindigkeit und die Auswirkungen moderner Bedrohungen auf das Geschäft haben zu einem veränderten Ansatz geführt. Unternehmen setzen nun verstärkt auf Bedrohungserkennung und -reaktion. Dieser Wandel hat die Implementierung von SOCs mit integrierter Incident Response, Threat Hunting und weiteren Funktionen vorangetrieben.
Laut Gartner-Bericht werden bis 2022 50 % aller SOCs in moderne SOCs mit integrierter Reaktion auf Sicherheitsvorfälle umgewandelt. threat intel„Die Fähigkeiten zur Strafverfolgung und Bedrohungsanalyse haben sich von weniger als 10 % im Jahr 2015 deutlich verbessert.“
Die wichtigsten Hinweise, die diesen Trend verdeutlichen, sind:
Ein ausgewogener Ansatz
Im letzten Jahrzehnt waren Unternehmen regelmäßig Cyberbedrohungen verschiedenster Art ausgesetzt. Hauptgrund für diese zahlreichen Sicherheitsvorfälle war mangelnde Vorbereitung, die zu vermeidbaren Ausfallzeiten führte. Unternehmen erkennen nun die Bedeutung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Bedrohungsprävention und -erkennung in ihrem Sicherheitskonzept. Dieser Ansatz ermöglicht es Unternehmen, in Lösungen wie … zu investieren. endpoint detection and response.
Der Kompromiss zwischen erweiterter Erkennung und höheren Fähigkeiten
Moderne und optimierte SOCs nutzen Tools, die Bedrohungen erkennen, die herkömmlichen Perimeterschutzmaßnahmen entgehen können. Dies ist zwar positiv, doch sind diese Tools auch deutlich fortschrittlicher und generieren daher mehr Warnmeldungen. Um diese fortschrittlichen Tools richtig einzusetzen und die von ihnen generierten Daten für einen besseren Schutz zu nutzen, sind Cybersicherheitsmitarbeiter mit höheren Qualifikationen erforderlich. Diesen Kompromiss müssen Unternehmen für mehr Sicherheit eingehen.
Umstellung von SIEM auf SOC
Die meisten Organisationen verwenden Sicherheitsinformations- und Ereignismanagement (SIEM) Software zur Echtzeitanalyse von Sicherheitswarnungen. SIEM-Lösungen bieten jedoch in den heutigen komplexen Umgebungen oft keine ausgefeilte Erkennung und Reaktion. Unternehmen müssen daher von SIEM auf SOC umsteigen, um ihre Sicherheit zu verbessern. threat intelStrafverfolgung, Konsolidierung von Warnmeldungen und effektive Reaktion auf Angriffe.
Insourcing oder Outsourcing des Security Operations Centers
Eine wichtige Entscheidung für Unternehmen ist, ob sie ihre SOCs intern aufbauen oder an externe Anbieter auslagern möchten. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile: Bei nur wenigen Vorfällen pro Jahr ist ein vollwertiges SOC möglicherweise nicht erforderlich. Für Unternehmen mit einem höheren Risiko ist die Auslagerung an einen externen Anbieter mit mehr Ressourcen und Expertise jedoch sinnvoll. Auch in diesem Fall muss das Unternehmen sicherstellen, dass die Verantwortung nicht verloren geht und die geschäftsorientierten Sicherheitsaktivitäten weiterhin unter Kontrolle bleiben.
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