Der Einzelhandel war schon immer anfällig für Cyberangriffe. Die Branche hat bereits aufsehenerregende Datenpannen erlebt, einige davon in jüngster Vergangenheit bei großen Einzelhandelsketten wie Target, TJX und Home Depot, die für Cyberkriminelle lukrativ sind.
Einer der Hauptgründe für diese Angriffe ist die enorme Anzahl an Vektoren. In dieser Branche werden regelmäßig große Mengen an Karten-, Bargeld-, POS- und Online-Transaktionen abgewickelt, was den Einzelhandel zu einem begehrten Ziel für Cyberkriminelle macht.
Gerade heute digitalisiert sich der Einzelhandel zunehmend. Dies eröffnet zwar zahlreiche Chancen, birgt aber auch ein enormes Risiko durch Cyberangriffe. Die Zahlen verschiedener Umfragen sprechen eine deutliche Sprache: Ein Bericht aus dem Jahr 2018 ergab, dass 50 % der Einzelhändler im vergangenen Jahr Opfer von Cyberangriffen wurden. Auch die finanziellen Folgen für Einzelhändler können gravierend sein: Laut einer Studie von KPMG gaben 19 % der Kunden an, nach einem Hackerangriff nicht mehr bei einem Einzelhändler einzukaufen, während 33 % angaben, länger als drei Monate nicht mehr bei demselben Händler einzukaufen.
Diese Statistiken sind zunehmend beunruhigend. Daher ist es wichtig, dass Einzelhändler verschiedene Cybersicherheitsprobleme beheben, wie zum Beispiel:
- Sicherheitslücken bei POS-Systemen
Einer der Gründe für das hohe Sicherheitsrisiko bei POS-Systemen liegt in den hohen Risiken. Diese Systeme sammeln täglich Daten von Hunderten von Transaktionen und sind damit eine wahre Goldgrube für Hacker. Aufgrund ihrer spezifischen Einsatzzwecke sind diese Systeme zudem anfälliger für Malware.
Da es sich um ein äußerst regelmäßig verwendetes Tool handelt, haben Netzwerkadministratoren nicht die Zeit, sicherzustellen, dass die richtigen Updates und Patches auf dem System ausgeführt werden, wodurch es anfällig für neue und fortgeschrittene Bedrohungen wird.
- Malware als Service
In letzter Zeit ist Malware, insbesondere Ransomware, leicht verfügbar für herunterladen aus dem Darknet. Selbst Amateure, die nur mit kriminellen Absichten bewaffnet sind, können auf anfällige Einzelhandelskanäle zugreifen und einen Angriff starten. Dies erhöht natürlich die Anzahl möglicher Angreifer und erhöht die Notwendigkeit für Einzelhändler, sensible Punkte in ihrem Netzwerk zu stärken. Netzwerksicherheit und Endpunktsicherheit sind für Einzelhändler und Produkte wie Seqrite's UTM schützen nachweislich Unternehmensnetzwerke im Einzelhandel.
- Menschliche Faktoren
Ein Großteil der Cyberrisiken geht von menschlichen Faktoren aus . Im Einzelhandel sind diese menschlichen Faktoren nicht immer kontrollierbar, da dort viele gering qualifizierte Arbeitskräfte mit hoher Fluktuation beschäftigt sind und die Lieferkette über zahlreiche Schnittstellen zu Drittanbietern verfügt.
- Zunehmende Integration mit dem Internet der Dinge
Das Internet der Dinge (IoT) , das Geräte wie Kühlschränke, Fernseher, andere Haushaltsgeräte und sogar Autos mit dem Internet verbindet, erfreut sich rasant wachsender Beliebtheit. Sein Potenzial im Einzelhandel ist enorm, da Unternehmen versuchen, Kameras, Sensoren usw. im Geschäft mit den Smartphones der Kunden zu integrieren.
Wenn mehrere Geräte mit dem Netzwerk eines Unternehmens verbunden sind, steigt das Risiko ungeschützter Zugangspunkte zum System. Manche Cyber-Experten bezeichnen dieses Phänomen als „Internet der Schwachstellen“. Werden keine geeigneten Maßnahmen zum Schutz vor Angriffen ergriffen, ist der Einzelhandel ein ideales Jagdrevier für Cyber-Angreifer.
- Sicherheit auf Mobilgeräten
Mobiltelefone sind allgegenwärtig und gehören mittlerweile zu den wichtigsten Hilfsmitteln beim Einkaufen. Laut einem Bericht von Deloitte nutzt die jüngere Generation, insbesondere die 25- bis 34-Jährigen, mobile Geräte besonders häufig zum Surfen, Einkaufen und Kaufen.
Da die Nutzung dieser Verbindungen durch Mitarbeiter im Büro zunimmt, wird das Netzwerk eines Unternehmens plötzlich von einer Flut von Verbindungen überflutet, von denen einige möglicherweise gefährliche Malware enthalten.
Dies wiederum gefährdet plötzlich nicht nur das Netzwerk, sondern auch alle angeschlossenen Geräte.
Der Einzelhandel ist anfällig und Ziel von Angriffen organisierter Cyberkrimineller und opportunistischer Hacker. Der Einzelhandel ist in der Verantwortung, seine eigenen Geschäftsabläufe und die kritischen Informationen seiner Kunden zu schützen.
Es ist wichtig, dass Einzelhändler bewährte Sicherheitspraktiken, Frameworks und Lösungen nutzen, wie Seqrite um die Daten ihrer Kunden und ihre Geschäftsabläufe zu schützen.



