Die sich ständig verändernde Natur staatlicher Cyberbedrohungen ist durch den Hackerangriff auf FireEye jüngst deutlich geworden. Als Teil einer größeren Cyberkriegskampagne gegen die US-Regierung erinnert der Hackerangriff an eine grundlegende Binsenweisheit der Cybersicherheit: Niemand ist sicher, und jeder kann gehackt werden.
FireEye, ein in Kalifornien ansässiges Cybersicherheitsunternehmen, gab in einem Blogbeitrag seines CEO Kevin Mandla bekannt, von einem hochentwickelten Angreifer angegriffen worden zu sein. „Wir haben festgestellt, dass der Angreifer bestimmte Red-Team-Bewertungstools, die wir zum Testen der Sicherheit unserer Kunden verwenden, gezielt angegriffen und darauf zugegriffen hat“, schrieb CEO Mandla in dem Blogbeitrag. „Diese Tools ahmen das Verhalten vieler Cyber-Bedrohungsakteure nach und ermöglichen es FireEye, unseren Kunden wichtige diagnostische Sicherheitsdienste anzubieten. Keines der Tools enthält Zero-Day-Exploits. Im Einklang mit unserem Ziel, die Community zu schützen, veröffentlichen wir proaktiv Methoden und Mittel, um die Verwendung unserer gestohlenen Red-Team-Tools aufzudecken.“
Eine koordinierte Kampagne
Der Rest des Beitrags enthielt weitere Details zu den Gegenmaßnahmen, die die Organisation ergriffen hatte, um die Auswirkungen dieses Cyberangriffs zu minimieren. Später wurde bekannt, dass das Federal Bureau of Investigation (FBI) den Vorfall untersuchte. Der Verdacht lag auf einer größeren koordinierten Kampagne eines Nationalstaats, vermutlich Russlands. Die Angreifer starteten Supply-Chain-Angriffe auf US-Behörden, indem sie Schwachstellen in Software von Microsoft, SolarWinds und VMWare ausnutzten.
Der Hackerangriff auf FireEye ist nach wie vor besonders bedeutsam. Ein Angriff auf eine Cybersicherheitsagentur zeigt die bittere Wahrheit, dass sich keine Organisation Selbstgefälligkeit leisten kann.
Die sich ständig weiterentwickelnde Natur der Bedrohungen
Die Ereignisse um FireEye sollten allen Organisationen weltweit zeigen, dass man nie gut genug vorbereitet sein kann. Es entstehen ständig neue Bedrohungen, und Unternehmen müssen sich regelmäßig auf den neuesten Stand bringen, um überhaupt eine Chance zu haben. Die Regeln ändern sich ständig, und Unternehmen können es sich nicht leisten, auszuruhen.
Mechanismen zur Reaktion auf Bedrohungen müssen kalibriert werden
Die Reaktion von FireEye war nachahmenswert und eine gute Lehre für andere Unternehmen, wie sie im Falle ähnlicher Angriffe vorgehen sollten. Der CEO kommunizierte den gesamten Ablauf transparent und öffentlich und sorgte so für die nötige Klarheit. Das Unternehmen arbeitete zudem mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Täter zu finden, und stellte eine Liste der ergriffenen Gegenmaßnahmen zur Verfügung, um die Kunden zu beruhigen.
Dies ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmen Priorisieren Sie die Reaktion auf Bedrohungen Neben der Prävention ist auch die Reaktion wichtig. Angesichts der hybriden Natur von Bedrohungen kann jedes Unternehmen Opfer eines Angriffs werden, doch entscheidend ist die Reaktion darauf. Ein gut abgestimmter Reaktionsmechanismus kann einem Unternehmen helfen, sich schnell von einem Angriff zu erholen.
Die Bedeutung der Lieferkette
Der FireEye-Hack und der insgesamt größere Cyberangriff auf Behörden der US-Regierung sind ein Beispiel für den Schaden Angriffe auf die Lieferkette verursachen kann. Es ist eine Mahnung an die Mitarbeiter, wachsam zu sein und ihre gesamte Lieferkette sorgfältig auf Cybersicherheit zu prüfen. Ein Unternehmen mag zwar strenge Cybersicherheitskontrollen implementiert haben, aber Bedrohungsakteure können, wie sie unzählige Male bewiesen haben, dank Schwachstellen in der Lieferkette dennoch in Systeme eindringen.
Angriffe von Nationalstaaten werden häufiger
Wenn die Unternehmen nicht Nationalstaatliche Angriffe Der FireEye-Hack sollte uns allen ernstes Ernst machen und uns wachrütteln. Wir erleben bereits eine neue Ära der digitalen Kriegsführung, in der feindliche Staaten nicht zögern, Bedrohungsakteure einzusetzen, um andere Staaten zu zerstören und zu infiltrieren. Unternehmen müssen Strategien zur Abwehr von Cyberangriffen durch Nationalstaaten entwickeln.
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