Es ist nicht falsch anzunehmen, dass Anmeldeinformationen und andere vertrauliche benutzerspezifische Informationen die am häufigsten kompromittierten Datensätze sind, die von Cyberkriminellen gezielt angegriffen werden. Seit 2017 haben Hacker 711 Millionen Benutzerdatensätze gehackt und dabei auf rund 50 Millionen spezifische Passwörter zugegriffen. Unternehmen benötigen daher exzellente und zukunftsweisende Authentifizierungstechniken, um Einbrüche zu verhindern. Deshalb setzen die meisten Organisationen zunehmend auf Multi-Faktor-Authentifizierung, die eine zusätzliche Verteidigungslinie gegen den Diebstahl von Anmeldeinformationen bietet. Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) bietet jedoch weit mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.
Multi-Faktor-Authentifizierung verstehen
Das gesamte Konzept der MFA basiert auf der einfachen Tatsache, dass ein Anmeldeversuch zum Schutz vertraulicher Informationen abgesichert werden muss. Während manche Einzelpersonen zur Sicherung ihrer Räumlichkeiten ein Passwort festlegen, ist es für Unternehmen wünschenswert, das Sicherheitskonzept durch mehrere Faktoren zu ergänzen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist die gängigste Art der MFA-Implementierung und kombiniert zwei Arten unterschiedlicher Nachweise zur Validierung des gesamten Anmeldevorgangs. Allerdings sind damit viele Faktoren verbunden, und jeder Dienstanbieter hat seine eigene Methode, um die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Das Framework der Multi-Faktor-Authentifizierung bietet drei Arten unterschiedlicher Nachweise: Wissen, Inhärenz und Besitz.
Wissen: Die grundlegende 2FA-Metrik
Dieser Zwei-Faktor-Authentifizierungsnachweis betrifft die vertraulichen Daten, die dem jeweiligen Benutzer bekannt sind. Ein Passwort ist wahrscheinlich das beste Beispiel für einen wissensbasierten Nachweis, da es nach Ermessen einer Person erstellt werden kann. In den meisten Fällen ist Wissen nach wie vor die primäre Form des Multi-Faktor-Authentifizierungsnachweises, da Unternehmen es als erste Verteidigungslinie gegen Bedrohungen nutzen.
Ballbesitz: Eine weitere benutzerspezifische Metrik
Besitzbezogene Beweise beziehen sich auf Gegenstände, die einer Person oder einem Unternehmen gehören. In der Regel umfasst diese Kennzahl relevante Schlüssel mit Authentifizierungssystemen auf Geräten wie Mobiltelefonen. Professionelle Credential Service Provider (CSPs), die 2FA oder MFA anbieten, greifen häufig auf zeitkritische Daten zurück, bei denen die Passwörter in Form von OTPs und TOTPs generiert werden. Die Authentifizierung über den Besitz ist eine raffinierte Methode zur Sicherung von Anmeldeinformationen, die häufig von Banken und anderen Finanzunternehmen genutzt wird.
Inhärenz: Auf Biometrie setzen
Hacker können zwar Passwörter entschlüsseln und in die einzelnen Geräte eindringen, doch inhärenzspezifische Beweise sind äußerst schwer zu umgehen. Ob Fingerabdrücke, Netzhautscans oder andere biometrische Daten – Inhärenz lässt sich nicht verbergen und entschlüsseln, es sei denn, der Betroffene ist bereit, Kompromisse bei der Vertraulichkeit einzugehen.
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Bereitstellen der Multi-Faktor-Authentifizierung
Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle MFA-Implementierungsstrategien gleich sind. Manche Organisationen bevorzugen ältere SMS-basierte Authentifizierungstechniken, die zwar immer noch anfällig sind, aber offensichtlich besser sind, als gar nichts zu verwenden. Dann gibt es Unternehmen wie Google Authentication, die eine sicherere Form der MFA anbieten, die stark auf besitzspezifische Beweise wie Seed-Schlüssel und zeitbasierte Einmalkennwörter setzt. Schließlich werden einige Unternehmen zunehmend wachsamer gegenüber Angriffsvektoren und verlassen sich daher stark auf die Hardware, anstatt die SMS-basierten Schnittstellen offenzulegen.
Der MFA-Einsatz kann je nach Branche und Unternehmen unterschiedlich sein. Beispielsweise muss ein Unternehmen, das BYOD unterstützt, möglicherweise besitzspezifische Authentifizierungstechniken integrieren, die mit den Geräten der Mitarbeiter synchronisiert sind. In einem industriellen Umfeld muss der gesamte Einführungsprozess mit dem Vorstand abgestimmt werden. Aus praktischer Sicht ist eine branchenweite Anwendung nur möglich, wenn das MFA-Konzept nicht durch die Mitarbeiter beeinträchtigt wird. Darüber hinaus muss vor der Einführung eines vollwertigen MFA-Setups ein Prototyp in Form eines Pilotprogramms installiert werden.
Wie Seqrite Unterstützt Unternehmen bei der Multi-Faktor-Authentifizierung?
Seqrite bietet Multi-Faktor-Authentifizierung für alle Produkte und Dienstleistungen an. Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren sind üblicherweise in die meisten Prozesse zur Sicherung vertraulicher Benutzerdaten integriert. Neben den bewährten Nachweisen wie Wissen, Besitz und Inhärenz, Seqrite Auch Zeit und Ort werden als wichtige Authentifizierungsmetriken verwendet. Endpoint Security Lösung von Seqrite bewertet und mindert die mit betrügerischen Transaktionen verbundenen Risiken.
Es ist wichtig zu verstehen, dass Unternehmen ständig der Gefahr von Datendiebstählen ausgesetzt sind. Daher ist der Schutz der Benutzeranmeldeinformationen äußerst wichtig. Die Multi-Faktor-Authentifizierung hilft Unternehmen, sich mit minimalem Aufwand gegen Identitätsdiebstahl zu schützen.
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