Bis vor kurzem nahm der Fertigungssektor Cyberbedrohungen kaum ernst. Dies lag vor allem daran, dass man in der Branche davon ausging, eine hochspezialisierte Branche zu sein und daher nicht auf dem Radar von Cyberangreifern zu sein. Diese Einstellung änderte sich jedoch nach der Vernichtung von Cyberangriffen wie Spear-Phishing-Angriffen auf Saudi Aramco, Stuxnet und dem LockerGoga begannen aufzutauchen.
Unter Berufung auf einen der jüngsten Cyberangriffe Airbus Airbus sah sich in diesem Jahr einer Bedrohung ausgesetzt, als es einen Angriff auf seine Informationssysteme meldete, der zu einem Datenleck führte. Obwohl der Betrieb dadurch nicht beeinträchtigt wurde, gab Airbus zu, dass bei dem Angriff Mitarbeiterdaten verloren gegangen waren.
Durch Ereignisse wie diese wurde der Branche bewusst, dass auch sie Cyberbedrohungen ausgesetzt ist, die ganze Produktionslinien lahmlegen und Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette haben können.
In der Tat, nach SeqriteBedrohungsbericht für das zweite QuartalCyberangriffe sind in der Fertigungsindustrie, insbesondere im Automobilsektor, weit verbreitet.
Wir besprechen die wichtigsten Kanäle, über die Angreifer diese Branche ins Visier nehmen können.
- Datenschutzverletzungen
Hersteller speichern eine Vielzahl oft spezialisierter und vertraulicher Daten auf ihren Systemen. Dazu gehören aktuelle Projekte, Pläne für zukünftige Produkte, die Unternehmen gerne geheim halten, vertrauliche Finanzdaten und vieles mehr. Hacker sind sich bewusst, dass diese Daten eine potenzielle Goldgrube darstellen und Hersteller dadurch gefährdet sind. Datenverstöße Dies kann verheerende Folgen haben. Fertigungsunternehmen müssen erkennen, dass das Risiko von Datenschutzverletzungen tatsächlich besteht, und hart daran arbeiten, diese Lücke zu schließen.
- Internet der Dinge und vernetzte Fertigung
Die Fertigungsindustrie bewegt sich zunehmend in Richtung einer Ära der intelligenten Fertigung, in der Fertigung und Lieferkette zunehmend miteinander vernetzt werden. Dies trägt nicht nur zu einer Beschleunigung der Produktion und der Markteinführungszeit bei, sondern schafft auch ein Ökosystem, in dem die Trennung zwischen den verschiedenen Phasen des Fertigungslebenszyklus reduziert wird.
Dies ist zwar von Vorteil, erhöht jedoch das Risiko eines Cyberangriffs erheblich – das Risiko einer einzigen Verletzung der Cybersicherheit kann schwerwiegende Auswirkungen auf eine Produktionsanlage haben.
Darüber hinaus mit futuristischen Technologien wie der Internet der Dinge (IoT) Angesichts der rasanten Einführung in Unternehmen müssen sich Hersteller nun mit einem zusätzlichen Kanal für Cyberbedrohungen auseinandersetzen.
- IP-Diebstahl
Geistiges Eigentum ist das wichtigste Kapital und der wertvollste Besitz der Fertigungsindustrie. Daher ist es offensichtlich, dass es, wenn es in die falschen Hände gerät, einem produzierenden Unternehmen immensen Reputations- und finanziellen Schaden zufügen kann. Während die meisten Unternehmen dieser Branche ihren Mitarbeitern strenge Regeln hinsichtlich der Weitergabe von Informationen an externe Quellen auferlegen, berücksichtigen die Beteiligten nicht, dass das Risiko des IP-Diebstahls auch von Cyberangriffen ausgehen kann, sei es durch Datenlecks oder Insider-Bedrohungen.
- In der Qualifikationslücke zurückfallen
Die Fertigungsindustrie ist sich weitgehend darüber im Klaren, wie wichtig Fachwissen und die Einstellung von Fachkräften zur Lösung der alltäglichen Probleme sind. Angesichts der aktuellen Gefahrenlage durch Cyberangriffe auf Unternehmen muss dies jedoch auch auf die Lösung der Cybersicherheitsprobleme ausgeweitet werden.
Schließlich ist Cybersicherheit ein Fachausgabe und es erfordert spezielles Personal mit der richtigen Ausbildung und dem richtigen Wissen, um es zu bewältigen. Die Fertigungsindustrie muss über eine herkömmliche IT-Abteilung hinausblicken, um Cyberbedrohungen zu bekämpfen.
- Regulierung und Konformität
Die Fertigungsindustrie ist verpflichtet, Vorschriften auf nationaler und internationaler Ebene einzuhalten, die derzeit auch die Cybersicherheit betreffen. Die meisten Fertigungsunternehmen arbeiten heutzutage unter einer Art Regulierungskontrolle für ihre Daten. Oft werden diese Informationen mit sehr eingeschränktem Zugriff und strengen Vorschriften in der Cloud gespeichert.
Wenn das ist data privacy Wird gegen diese Bestimmungen verstoßen, kann dies schwerwiegende Folgen haben und ist ein Faktor, der bei der Entwicklung einer Sicherheitsstrategie für Cloud-Netzwerke berücksichtigt werden muss.
Vor diesem Hintergrund ist es für den Fertigungssektor wichtig, der Cybersicherheit Priorität einzuräumen und in Lösungen wie Seqrite Endpunktsicherheit (EPS) und Einheitliches Bedrohungsmanagement (UTM) um sicherzustellen, dass sie in der heutigen Zeit hochentwickelter und maßgeschneiderter Cyberangriffe auf Unternehmen geschützt bleiben.



