E-Mail ist eines der beliebtesten Angriffsmittel für Cyberkriminelle. Sie nutzen sie, um Spyware, Ransomware , Viren und andere Schadsoftware sowie Phishing-Angriffe zu verbreiten. Ein Klick auf den Link in der E-Mail oder das Öffnen des Anhangs genügt, und schon wird Schadsoftware auf den Rechner des Nutzers heruntergeladen. Was Hackern jedoch oft nicht gelingt, ist, die Zielgruppe dazu zu verleiten, ihre E-Mails zu öffnen oder auf die schädlichen Links zu klicken. Da moderne E-Mail-Nutzer immer versierter werden, wird diese Aufgabe für Hacker zunehmend schwieriger. Deshalb werden die Angreifer raffiniert und entwickeln interessante, aufmerksamkeitsstarke Betreffzeilen, die die E-Mails authentisch wirken lassen und die dringende Aufmerksamkeit des Lesers fordern.
Hier sind einige Beispiele für Betreffzeilen, die Cyberkriminelle verwenden, um die Aufmerksamkeit ihres Ziels zu erregen.
Erinnert ihr euch an mich? Ich bin Alex von der Riverdale High: – Hacker nutzen soziale Medien, um ihre Opfer auszuspionieren. Sie finden die Kontakte ihrer Opfer auf Facebook, LinkedIn usw. und suchen nach anderen Personen mit ähnlichem Hintergrund. Das kann der Wohn- oder Studienort des Opfers sein oder ein Bekannter eines Freundes, der nicht in der Kontaktliste des Opfers steht. Manchmal verwenden sie sogar Kontaktdaten von bereits gehackten Konten und geben sich als deren Inhaber aus, um die Aufmerksamkeit des Opfers zu erregen. Die beste Methode, einen Angriff zu vermeiden, ist, die Absenderadresse der E-Mail zu überprüfen und keine irrelevanten Anhänge oder Links zu öffnen.
Online-Banking-Warnung: Ihr Konto wird in den nächsten zwei Tagen deaktiviert. Solche E-Mails enthalten häufig Links zu Webseiten, die der Website Ihrer Bank ähneln. Dort werden Sie nach Ihrer Kontonummer, Ihrem alten Passwort und weiteren Anmeldedaten gefragt. Hier geben ahnungslose Opfer ihre Zugangsdaten an Cyberkriminelle weiter. Überprüfen Sie immer die URL der Webseite; sie sollte mit „https“ beginnen. Geben Sie die URL am besten direkt ein, anstatt auf Links in E-Mails zu klicken. Prüfen Sie die Absenderadresse. Wenn sie nicht zu Ihrer Bank gehört, öffnen Sie die E-Mail auf keinen Fall.
Fehlgeschlagene Paketzustellung: Solche E-Mails sehen aus, als kämen sie von einem Kurierdienst und informieren Sie über eine fehlgeschlagene Zustellung. Die E-Mail enthält einen Anhang, der als Frachtbrief oder Benachrichtigung bezeichnet wird. Sobald Sie den Anhang öffnen, wird automatisch ein Makro im Word-Dokument ausgeführt, das Schadsoftware (möglicherweise Ransomware) auf Ihren Computer herunterlädt. Bilddateien sind ein gängiges Mittel zur Übertragung von Viren und Würmern. Öffnen Sie niemals einen Anhang, bevor Sie sich nicht absolut sicher sind, wer der Absender ist und die Domain der E-Mail-Adresse überprüft haben. Am besten sind Sie wachsam: Haben Sie eine Lieferung erwartet? Gibt es einen triftigen Grund, warum der Zusteller Sie verpasst hat? Wenn nicht, ignorieren Sie die E-Mail. Der tatsächliche Zustelldienst wird Sie immer anrufen, anstatt Ihnen nur eine E-Mail zu schicken.
Zeitlich begrenztes Angebot: iPhone 7 für 1 € – Diese E-Mails beginnen mit: „Sie müssen lediglich Ihre Kreditkartendaten angeben, und das Handy wird Ihnen zugeschickt.“ Falls es sich nicht um ein iPhone handelt, wird Ihnen ein anderes teures Produkt zu einem lächerlich niedrigen Preis angeboten. Sobald Kreditkartendaten auf solchen Seiten preisgegeben werden, nutzen Betrüger diese, um hohe Einkäufe zu tätigen, und das Opfer bleibt auf den Kosten sitzen. Der beste Schutz ist, nicht auf solche Angebote hereinzufallen. Denken Sie logisch. Warum sollte jemand etwas, das Hunderte von Euro wert ist, zu einem so drastischen Preisnachlass anbieten? Informieren Sie sich, bevor Sie Ihre Daten preisgeben. Es ist besser, ein tolles Angebot zu verpassen, wenn Sie sich dadurch vor einem viel größeren Betrug schützen können.
Dies sind nur einige Beispiele für Betreffzeilen, mit denen Betrüger versuchen, leichtgläubige Menschen zur Preisgabe ihrer persönlichen Daten zu verleiten. Da die Verbraucher immer besser informiert sind, entwickeln Kriminelle immer neue Methoden, um ihre Phishing-Angriffe zu optimieren. Es gibt zahlreiche Sicherheitsfunktionen, die von … angeboten werden. Seqrite Endpoint Security kann Anhänge und Links in E-Mails scannen, um Phishing-Angriffe zu erkennen und den Benutzer zu warnen. Organisationen müssen diese Sicherheitssysteme implementierenSie müssen robuste Sicherheitsrichtlinien implementieren, die die Mitarbeiter beim Umgang mit E-Mails befolgen müssen. Die beste Verteidigung gegen Phishing ist jedoch immer noch die Einhaltung grundlegender Sicherheitsprüfungen (z. B. der E-Mail-ID, des Domänennamens, der Sicherheitsstufe) und des gesunden Menschenverstands.
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