Unternehmenssicherheit entwickelt sich ständig weiter. Trends ändern sich, Bedrohungen variieren und verändern sich, scheinbar relevante Ansätze sind innerhalb von sechs Monaten oder manchmal sogar noch schneller veraltet. Für Unternehmen, die in Sachen Cybersicherheit immer einen Schritt voraus sein wollen, ist Stillstand keine Option. Das Gebot der Stunde ist es, über die neuesten Trends und Technologien auf dem Laufenden zu bleiben, um sicher zu bleiben.
Aufgrund der rasanten Transformation hat sich die Unternehmenssicherheit in den letzten zwei Jahren stark verändert, teils aus Notwendigkeit, teils aus Notwendigkeit. Diese Veränderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Ein Schritt hin zu einem Zero-Trust-Netzwerk
Immer mehr Unternehmen setzen auf ein Zero-Trust-Modell, bei dem niemandem und nichts vertraut wird. Dieses vom amerikanischen Marktforschungsunternehmen Forrester Research entwickelte Netzwerkmodell beseitigt das Konzept eines Netzwerkperimeters und fordert Unternehmen auf, den gesamten Netzwerkverkehr ohne Unterscheidung zwischen „intern“ und „extern“ zu überprüfen. Grundsätzlich gilt kein Benutzer und kein Datenverkehr als „autorisiert“, und der Zugriff auf ein bestimmtes Netzwerk wird durch dieselben Regeln geregelt.
Die Entwicklung von 4G zu 5G
2017 musste sich die Unternehmenssicherheit mit 4G auseinandersetzen – heute hat sich die Netzwerktechnologie so weit entwickelt, dass 5G weltweit Einzug hält. Unternehmen müssen diesen Trend ebenfalls annehmen, sich aber gleichzeitig der Sicherheitsrisiken bewusst sein. Wie bei jeder neuen Technologie werden auch Cyberkriminelle auf den Zug aufspringen, um Chaos zu stiften und Profit zu machen. 5G wird wahrscheinlich andere Telefontypen, andere Netzwerke und eine völlig andere Technologie mit sich bringen, die neue Schwachstellen eröffnen wird – Early Adopters sollten äußerst vorsichtig sein.
Der Aufstieg des Kryptojackings
Ein wichtiger Trend, der die Aufmerksamkeit der Branche auf sich gezogen hat, ist die gefährliche Bedrohung durch Cryptojacking . Diese Gefahr wird mit zunehmender Nutzung von Kryptowährungen weiter an Bedeutung gewinnen. Hacker versenden dabei gezielt E-Mails mit Schadcode an ahnungslose Nutzer oder betten diesen Code in unseriöse Websites ein. Der Angriff ist erfolgreich, wenn ahnungslose Nutzer auf den Schadcode zugreifen. Dieser Schadcode arbeitet im Hintergrund und schürft unbemerkt Kryptowährung. Dies beansprucht viele Computerressourcen und kann häufig zu einer Verlangsamung des Systems führen.
Speerfischen
Während Phishing weiterhin eine gängige Taktik ist, hat sie sich zu einer noch gefährlicheren Variante entwickelt: dem Spear-Phishing. Beim Spear-Phishing erhalten Nutzer sorgfältig personalisierte E-Mails von einer vertrauenswürdigen Quelle oder einem Unternehmen, mit dem sie vertraut sind und regelmäßig interagieren. Dies kann so glaubwürdig sein wie eine E-Mail von einem Freund, Kollegen oder Vorgesetzten, in der um Zugang zu vertraulichen Informationen gebeten wird. Angreifer analysieren ihre Ziele heutzutage genau und sammeln so viele Informationen wie möglich, um ihre E-Mails so glaubwürdig wie möglich zu gestalten. Dazu setzen sie Advanced Persistent Threats (APTs) ein, um ganze Systeme zu infizieren, riesige Datenmengen über Unternehmens- und Kundengewohnheiten zu sammeln und diese Daten anschließend für Spear-Phishing-Kampagnen zu nutzen.
Die Unternehmenssicherheit hat sich in den letzten zwei Jahren zweifellos stark verändert, was in diesem Sektor ein natürlicher Prozess ist. Für Unternehmen ist es wichtig, in zukunftssichere Lösungen zu investieren und die neuesten Cybersicherheitstrends im Blick zu behalten, um nicht den Anschluss zu verlieren. Seqrite Palette an Sicherheitslösungen für Unternehmen wird kontinuierlich aktualisiert, damit Unternehmen im heutigen digitalen Zeitalter vor den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen geschützt sind.



