Das Jahr 2019 ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei, und schon jetzt gibt es weltweit eine Flut von Cyberangriffen. Netzwerkadministratoren und Cybersicherheitsexperten müssen stets auf der Hut sein, denn niemand ist vor Angriffen oder Datenlecks sicher. Hier ist eine Liste der wichtigsten Vorfälle, die im Bereich Cybersicherheit Schlagzeilen machten:
- Facebook lädt versehentlich E-Mail-Kontakte von 1.5 Millionen Nutzern hoch
Der weltbekannte Social-Networking-Riese hatte einfach kein Glück. Im April 2019 machte Facebook erneut aus den falschen Gründen weltweit Schlagzeilen. In einer Erklärung gab das Unternehmen zu, seit Mai 1.5 möglicherweise „unabsichtlich“ die E-Mail-Kontakte von 2016 Millionen neuen Nutzern hochgeladen zu haben. Der angeschlagene Social-Networking-Riese erklärte, diese Kontakte seien nicht an Dritte weitergegeben worden und würden gelöscht.
- Persönliche Daten deutscher Politiker im Internet geleakt
Deutschland stürzte ins Chaos, als sensible Daten von Hunderten deutschen Politikern, Prominenten und Online-Persönlichkeiten auf einem Twitter-Konto veröffentlicht wurden – ein riesiger Datenleck in der Geschichte des Landes. Die Dokumente enthielten höchst persönliche Informationen wie private Chats, Kreditkartendaten, Adressen usw. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel war unter den Betroffenen. Die Polizei verhaftete später einen 20-jährigen Deutschen, der zugab, hinter dem Hackerangriff zu stecken. Er gab an, schwache Passwörter ausgenutzt zu haben.
- Sicherheitslücke bei Indane legt Millionen von Aadhar-Nummern offen
In Indien, näher an der Heimat, stellen sich weiterhin Fragen über die Internet-Sicherheit Die Bereitschaft einiger der größten Unternehmen des Landes. Ein französischer Sicherheitsforscher behauptete, er habe eine Sicherheitslücke entdeckt, durch die Millionen von Aadhaar-Nummern von Händlern und Distributoren des indischen Ölkonzerns Indane offengelegt wurden. Die Aadhaar-Daten von fast 6.7 Millionen waren zugänglich und blieben ungeschützt. Indane antwortete später, dass sie keine Aadhaar-Daten hosten und es daher kein Leck gegeben habe.
- 6 TB Daten von US-Regierungsauftragnehmer gestohlen
Die Tatsache, dass keine Organisation der Welt wirklich sicher ist vor Cyber-Angriffe Im März wurde dies noch deutlicher, als bekannt wurde, dass vom Iran unterstützte Hacker unglaubliche 6 TB Daten von Citrix Systems gestohlen hatten, einem Softwareunternehmen, das sensible Projekte für die US-Regierung betreut. Zu den gestohlenen Daten gehörten streng vertrauliche Informationen über die NASA, Raumfahrtverträge, FBI-Informationen und Informationen über Saudi-Arabiens Öl, was das Ausmaß des Angriffs verdeutlicht. Die wichtigste Lektion für die Cybersicherheit, die daraus gelernt werden kann? Die Hacker verschafften sich Zugriff über „Passwort sprühen„ – schwache Passwörter erraten und dann hineingehen.
- Datenleck bei Airbus
Der Flugzeughersteller Airbus sah sich in diesem Jahr einer Krise gegenüber, als er einen Cyberangriff auf seine Informationssysteme meldete, der zu einem Datenleck führte. Obwohl der Betrieb davon nicht betroffen war, räumte Airbus ein, dass bei dem Angriff Mitarbeiterdaten verloren gegangen seien. Zwar wurde die Anzahl der Datensätze nicht bekannt gegeben, doch die Tatsache, dass ein Angriff auf die Server des zweitgrößten Flugzeugherstellers der Welt stattgefunden haben könnte, zeigt, dass selbst die größten Unternehmen mit den sich ständig verändernden Bedrohungen in der undurchsichtigen Welt der Cybersicherheit zu kämpfen haben.



