Im Jahr 2018 verschwimmen die Grenzen zwischen physischer und digitaler Welt zunehmend. Kein Unternehmen kann heute mehr ausschließlich im physischen Bereich agieren. Die zunehmende Vernetzung von Technologien bedeutet, dass jedes Unternehmen, ob groß oder klein, über digitale Funktionen verfügt. Zweifellos hat die Digitalisierung zu einer stärkeren Vernetzung und schnelleren Entscheidungsfindung geführt. Sie setzt Unternehmen aber auch den zahlreichen Bedrohungen der Cyberwelt aus.
Daher ist es für Unternehmen unerlässlich, sich gegen diese Cyberbedrohungen zu wappnen. Der Aufbau einer starken Verteidigung ist zwar von großer Bedeutung, doch dürfen Unternehmen einen weiteren wichtigen Faktor nicht außer Acht lassen: regelmäßige Backups.
Netzwerkadministratoren investieren oft nicht so viel in Backups, wie sie sollten, in dem oft fälschlichen Glauben, dass sie nicht gefährdet sind. Nichts könnte ferner von der Wahrheit sein. Datenverlust kann schwerwiegende finanzielle Folgen haben: Im Jahr 2014 berichten Der Bericht der EMC Corporation ergab, dass Datenverlust und Ausfallzeiten indische Unternehmen jährlich satte 54 Milliarden US-Dollar kosten. Auch wenn diese Zahlen gewaltig klingen, sollte man bedenken, dass der Bericht bereits vier Jahre alt ist und die Zahl der Cybersicherheitsbedrohungen in der Folgezeit stetig zugenommen hat. Die Ursachen für Datenverlust können überraschend einfach sein:
Angriffe von böswilligen Kriminellen: Täglich werden neue Viren und Malware produziert, die jedes Unternehmen gefährden. Malware kann wichtige Daten beschädigen oder löschen, was für ein Unternehmen sehr schädlich sein kann. Der jüngste Trend zu Ransomware-Angriffen hat Unternehmen zudem die Bedeutung von Datensicherheit bewusst gemacht. Ein Ransomware-Angriff kann Ihr Unternehmen schädigen, indem er den Zugriff auf wichtige Daten verweigert und die Zahlung eines Lösegelds droht.
Naturkatastrophen: Naturkatastrophen wie Brände oder Wirbelstürme sind unvorhersehbar. Diese Katastrophen können jederzeit eintreten und Server und Organisationen zerstören, was zu enormen Datenverlusten führt. Auch finanzielle Auswirkungen sind zu erwarten – Naturkatastrophen im Jahr 2017 kosteten die USA mehr als 300 Milliarden Dollar.
Versehentliches oder absichtliches Löschen: Datenverlust geschieht nicht immer in großem Ausmaß, wie etwa bei einer Naturkatastrophe oder einem Ransomware-Angriff. Manchmal kann es sich auch einfach nur um das Löschen von Daten handeln. Mitarbeiter, die sich des Vorgangs nicht bewusst sind, können versehentlich wichtige Daten löschen. Oder böswillige Mitarbeiter können dies absichtlich tun.
Gerätefehler: Datenverlust kann manchmal auch durch einfache Geräteausfälle entstehen. Schließlich nutzen die meisten Unternehmen Maschinen, und Maschinen haben eine begrenzte Lebensdauer. Festplatten können sehr häufig abstürzen und dabei alle darauf gespeicherten Daten mitnehmen.
Der beste Schutz gegen all diese Probleme ist die Erstellung von Backups. Wichtig ist jedoch, die Vorgehensweise zu verstehen. Die meisten Sicherheitsexperten empfehlen die 3-2-1-Strategie für Backups. Das bedeutet:
- Bewahren Sie mindestens drei Kopien der Daten auf, damit kein einzelnes Ereignis alle Kopien zerstören kann
- Speichern Sie die Daten in zwei verschiedenen Formaten (Cloud, Festplatte usw.)
- Bewahren Sie zum Schutz vor Naturkatastrophen eine Kopie außerhalb des Firmengeländes auf.
Organisationen können auch Folgendes in Betracht ziehen: Disaster Recovery als Service (DRaaS) Darunter versteht man die Replikation und das Hosting physischer und virtueller Dienste an einem zweiten Standort, entweder in einer zweiten Anwendung oder in der Cloud, die sich normalerweise an einem entfernten zweiten Standort befindet. DRaaS unterscheidet sich von Cloud-basierten Backup-Diensten dadurch, dass es Standby-Rechenkapazität bietet, um einem Unternehmen im Katastrophenfall bei der Wiederherstellung zu helfen.
Unternehmen müssen sich außerdem zwischen Voll-Backups und inkrementellen Backups entscheiden. Voll-Backups speichern eine Kopie aller Daten in ihrer Gesamtheit, während inkrementelle Backups nur die Daten enthalten, die seit dem letzten Backup-Lauf geändert oder gesichert wurden. Inkrementelle Backups sparen Speicherplatz und können Daten bis zu einem bestimmten Punkt wiederherstellen.
Daher müssen Unternehmen die für ihre Anforderungen geeignete Backup-Option auswählen. Sie können Folgendes berücksichtigen: Seqrite Dienstleistungen für maßgeschneiderte Backup-Lösungen für ihr Unternehmen.
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