Die weltweit wachsende Bedrohung durch Datenschutzverletzungen hält Unternehmen in Atem. Sie entstehen, wenn wichtige, sensible oder vertrauliche Informationen von Unbefugten abgerufen oder offengelegt werden. Datenschutzverletzungen können schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen haben – sie schädigen den Ruf und das Kundenvertrauen. Die Bewältigung der Krise ist zudem mit finanziellen Kosten verbunden, die negative Presseberichterstattung birgt das Risiko von Klagen. Unternehmen können sich jedoch durch entsprechende Vorbereitung und ein Verständnis der damit verbundenen Risiken vor solchen Bedrohungen schützen.
Dies sind einige der häufigsten Ursachen für Datenschutzverletzungen:
1. Schwache und gestohlene Anmeldeinformationen
Schwache und gestohlene Zugangsdaten, insbesondere Passwörter, sind eine wichtige Ursache für Datenschutzverletzungen. Laut dem DBIR 2017 sind 80 Prozent der Datenschutzverletzungen auf Hackerangriffe und die Verwendung gestohlener Passwörter zurückzuführen. Die Verwendung starker und komplexer Passwörter ist besonders wichtig, und Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter entsprechend schulen. Die Wiederverwendung von Passwörtern über verschiedene Websites hinweg bleibt jedoch weiterhin ein Problem und muss ebenfalls untersucht werden. Unternehmen sollten versuchen, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu implementieren, um Angreifern den Zugriff zu erschweren.
2. Phishing
Phishing bleibt weltweit ein ernstes Problem für Unternehmen. Rund 43 Prozent aller globalen Datenpannen gehen auf Phishing zurück. Diese Masche zielt darauf ab, ahnungslose Nutzer zum Anklicken schädlicher, getarnter Links zu verleiten. Dadurch werden Daten heruntergeladen, die das System gefährden können. Neben technischen Schulungen müssen Unternehmen ihre Mitarbeiter schulen, stets wachsam zu sein und verdächtige Links zu erkennen, bevor sie darauf klicken.
3. Vortäuschen und Social Engineering
Oft sind es Angebote, die zu gut erscheinen, um wahr zu sein, die zu schwerwiegenden Sicherheitsverletzungen führen. Diese Taktik nutzt die Leichtgläubigkeit von Einzelpersonen aus und verspricht ihnen eine Belohnung oder einen unerwarteten Gewinn für den Datenaustausch. Ahnungslose Personen geben die Daten oft preis und setzen sich und Unternehmen einem Risiko aus. Wie Phishing ist dies ein Problem, dem Unternehmen oft durch entsprechende Schulungen ihrer Mitarbeiter begegnen können.
4. Insider-Bedrohungen
Manchmal kommt die größte Bedrohung für die Datensicherheit eines Unternehmens von innen. Laut dem Verizon Data Breach-Untersuchungsbericht von 2017 waren 25 % der Datenpannen auf interne Angriffe zurückzuführen. Solche Verstöße können Spionage beinhalten und sind eine Form menschlichen Versagens. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sie vermeidbar sind. Unternehmen müssen in dieser Hinsicht proaktiv handeln und über strenge Richtlinien und Prozesse für wichtige Daten verfügen, um diesen Bedrohungen zu begegnen.
5. Anwendungsschwachstellen
Die Verwendung nicht aktualisierter oder gepatchter Software oder schlecht programmierter Anwendungen mit Schwachstellen führt häufig zu Datenlecks und Sicherheitslücken. Dies lässt sich durch die Implementierung grundlegender Sicherheitsmaßnahmen in der IT-Abteilung beheben. Systemadministratoren müssen sicherstellen, dass alle Software und Anwendungen regelmäßig aktualisiert werden. Sie müssen außerdem Schwachstellen in wichtiger Software im Auge behalten und diese proaktiv schließen.
6. Ransomware
Ransomware ist keine neue Taktik mehr – 2017 kam es zu einer Reihe aufsehenerregender Ransomware-Angriffe, von denen IT-Systeme in vielen Ländern betroffen waren. Laut Verizon DBIR war Ransomware die fünfthäufigste Malware-Art, ein deutlicher Anstieg von Platz 22 vor drei Jahren. Wachsamkeit ist der beste Schutz vor Ransomware. Unternehmen müssen Schulungen zur Sensibilisierung für Ransomware durchführen, um ihre Mitarbeiter mit dem nötigen Wissen und den erforderlichen Informationen zur Abwehr dieser Bedrohung auszustatten.
7. Physischer Diebstahl und Verlust
Datenlecks entstehen nicht immer durch digitale Probleme. Manchmal entstehen sie auch durch physischen Diebstahl und Verlust. Die Ursache hierfür kann die unsichere Nutzung physischer Speichergeräte (USB-Sticks, CDs usw.) sein. Werden solche Geräte nicht sicher verwendet, besteht die Gefahr von Diebstahl oder Verlust. Unternehmen sollten über strenge Richtlinien und Systeme zum physischen Datenschutz verfügen.
Zum Schutz vor dieser Art von Bedrohungen können Unternehmen den Einsatz eines zuverlässigen Unified Threat Management (UTM) in Verbindung mit Endpoint Security (EPS) und Verschlüsselungslösungen in Betracht ziehen, die zum Schutz vor den Hauptursachen von Datenschutzverletzungen beitragen.
Als IT-Sicherheitspartner für Ihr Unternehmen Seqrite bietet umfassende Endpunktsicherheit vor fortgeschrittenen Cyber-Bedrohungen. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie unsere Website or



