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Startseite  /  Internet-Sicherheit  / 5 Gründe, warum Startups ihre Cyber-Resilienz stärken müssen
5 Gründe, warum Startups ihre Cyber-Resilienz stärken müssen
26 Oktober 2017

5 Gründe, warum Startups ihre Cyber-Resilienz stärken müssen

Geschrieben von Seqrite
Seqrite
Internet-Sicherheit

Ob Vorstandsmitglied oder CXO – jeder im Bereich Cybersicherheit tätige Mitarbeiter muss sich mit Cyber-Resilienz auskennen. Der Begriff taucht häufig in den Nachrichten, sozialen Netzwerken und sogar in allgemeinen Gesprächen auf, was die Bedeutung dieser Diskussion umso erhöht. Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet Cyber-Resilienz die Fähigkeit der betroffenen Organisation, die Auswirkungen verschiedener Sicherheitsvorfälle zu begrenzen oder zu minimieren.

Jedes Unternehmen verfügt über eine Vielzahl unsicherer Hard- und Softwaremodule sowie Mitarbeiter, die anfällig für manipulative Bedrohungen sind. Obwohl bei jedem Schritt die Gefahr eines Sicherheitsversagens besteht, besteht das Hauptziel darin, die Krise durch Cyber-Resilienz zu meistern. Für Startups mit begrenzten finanziellen Reserven und Fähigkeiten ist Resilienz wahrscheinlich der wichtigste Schritt zum allgemeinen Wachstum. Angesichts der weltweiten Angriffe auf Unternehmen und der sich rasant entwickelnden Bedrohungslandschaft sollte das Hauptziel eines Startups darin bestehen, die Risiken zu minimieren und sich in diesem hart umkämpften Bereich zu behaupten.

Weiterlesen: 5 Sicherheitsmaßnahmen, die Sie zum Schutz des Netzwerks Ihrer Organisation ergreifen sollten

Laut einer globalen CISO-Studie glauben nur 19 Prozent der IT-Sicherheitsexperten, dass Sicherheitsvorfälle tatsächlich vermieden werden können. Darüber hinaus sind mindestens 8 von 10 CISOs der Meinung, dass Sicherheitsverletzungen meist unbemerkt bleiben. Und nicht zuletzt sorgen sich 78 Prozent der CISOs weiterhin um die katastrophalen Folgen einer Datenpanne. Dennoch ist es die Zurückhaltung der IT-Sicherheitsverantwortlichen, die Cyber-Resilienz zu einem unverzichtbaren Gut macht – insbesondere für Startups.

1. Sich entwickelnde Bedrohungslandschaft

Unternehmen, insbesondere Startups, konzentrieren sich verstärkt auf zusätzliche Ressourcen wie Cloud Computing und Datensilos, um ihre Strategien neu zu erfinden. Technologien wie IoT, Datenanalyse, soziale Medien und Mobile Computing haben kleinen Unternehmen neue Möglichkeiten eröffnet, gleichzeitig aber auch ihre Datenbanken für fortgeschrittene Bedrohungen geöffnet. Die sich radikal verändernde Bedrohungslandschaft birgt immer mehr moderne Risiken, und Unternehmen müssen darauf vorbereitet sein. Laut einem Bericht der Global Information Security Survey ändern nicht einmal 5 Prozent der Unternehmen ihren Ansatz zur Cybersicherheit, selbst nachdem sie die veränderte Bedrohungslandschaft erkannt haben. Ein cyberresistenter Ansatz kann Startups jedoch automatisch immun gegen massive Bedrohungen machen.

2. Falsch klassifizierte Priorisierung

Startups klassifizieren Datensätze oft nicht nach ihrer Wichtigkeit und sichern daher weniger kritische Vermögenswerte zusätzlich ab. Studien und Berichte zeigen, dass fast 51 Prozent der jungen Unternehmen Kundendaten im Vergleich zu den betroffenen IP-Rechten als wertvolleres Gut einstufen. Die Priorisierung von Datensätzen ist daher ein wichtiger Aspekt, der von Startups meist ignoriert wird.

3. Fehlerhaftes Krisenmanagement

Obwohl es wichtig ist, sich auf drohende Cybersicherheitsbedrohungen vorzubereiten, versäumen es die meisten Startups, im Vorfeld einen Notfallplan zu entwickeln. Statistiken der Global Information Security Survey zeigen, dass nur 58 Prozent der Unternehmen über einen Kommunikationsplan für den Fall eines Verstoßes verfügen. Darüber hinaus machen nur 39 Prozent öffentliche Ankündigungen, während 70 Prozent umgehend die zuständigen Aufsichtsbehörden benachrichtigen. Überraschenderweise benachrichtigen mindestens 46 Prozent der Unternehmen ihre Kunden nicht einmal, wenn vertrauliche Daten durchsickern. Ein Cyber-Resilienzplan kann Startups bei der Einhaltung von Cyber-Vorschriften und einem besseren Krisenmanagement helfen.

4. Selbstüberschätzung

Cyber-Resilienz steht im Wesentlichen für „Defense-in-Depth“, was bedeutet, dass eine tiefergehende Risikobewertung erforderlich ist, wenn es um die Verwaltung oder Prüfung der vorhandenen Sicherheitsstandards geht. Startups sind in der Regel auf der Suche nach wirtschaftlich tragfähigen Sicherheitslösungen und führen daher Self-Phishing-Tests und Simulationen zur Schulung ihrer Mitarbeiter durch. Berichten zufolge führen fast 81 Prozent der Startups Vorfalluntersuchungen selbst durch, gefolgt von 83 Prozent, die Self-Intelligence-Analysen durchführen. Obwohl dieser Ansatz zunächst positiv klingt, lassen die unbedeutenden Vorteile aufgrund des Mangels an fundiertem Fachwissen recht schnell nach.

5. Blindes Laufen

Obwohl Notfall- und Incident-Response-Pläne wichtig sind, müssen sich Startups der relevanten Risiken und der entsprechenden Maßnahmen zu deren Minimierung bewusst sein. Die meisten Cyberangriffe sperren Betreiber von Industriesystemen aus und schädigen so erheblich den Ruf und die Markenbekanntheit. Ist sich ein Unternehmen des Schadensausmaßes bewusst, fällt die Entwicklung einer effizienten Cyber-Resilienz-Strategie leichter.

Cybersicherheitsbedrohungen lassen sich am besten mit einem effektiven Cyber-Resilienzplan begegnen. Dieser veranlasst das Unternehmen, einen Schritt zurückzutreten und die Technologie im Kontext der bestehenden Bedrohungen neu zu bewerten. Die Bezeichnung „Cyber-Resilienz“ reicht jedoch nicht aus, wenn dies nicht durch authentische Validierungen, dokumentierte Nachweise und sichtbare Veränderungen nachgewiesen werden kann.

Als IT-Sicherheitspartner für Ihr Unternehmen Seqrite bietet umfassende Endpunktsicherheit vor fortgeschrittenen Cyber-Bedrohungen. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie unsere Website  or

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